Hex pro Zeile bei Schwarz-Weiß-Bildern
Jede Zeile des Rasters wird zuerst als Bitfolge gelesen: 0 bedeutet weiß, 1 bedeutet schwarz. Diese Bits werden danach in Hexadezimalzahlen umgerechnet. Vier Bits ergeben genau eine Hex-Ziffer. Aus 1010 wird zum Beispiel A, aus 1111 wird F. Deshalb ist 0xAA nur eine kuerzere Schreibweise fuer 10101010.
Wie das Schwarz-Weiß-Bild gespeichert wird
Bei einem echten 1-Bit-Bild braucht jeder Pixel nur ein Bit. Ein Raster mit 8 x 8 Pixeln hat 64 Pixel und braucht daher 64 Bit, also 8 Byte. In der Praxis speichern Dateiformate oft noch Zusatzinformationen wie Breite, Hoehe oder Kompression, aber die reine Bildinformation ist hier die Bitfolge.
Wie Farbbilder gespeichert werden
Beim RGB-Verfahren bekommt jeder Pixel drei Werte: Rot, Gruen und Blau. Jeder Wert liegt meistens zwischen 0 und 255 und braucht ein Byte. Ein Pixel braucht dann 3 Byte. Bei einer Palette wird dagegen eine Farbtabelle gespeichert und jeder Pixel merkt sich nur den Index seiner Farbe in dieser Tabelle. Das spart Speicher, wenn nur wenige Farben verwendet werden.
Paletten-Indizes und Hex-Farben
Die Paletten-Indizes zeigen nicht die Farbe selbst, sondern die Nummer der Farbe in der aktuellen Palette. Die Hex-Farben zeigen die echte RGB-Farbe jedes Pixels, zum Beispiel #3B82F6. Dabei stehen 3B fuer Rot, 82 fuer Gruen und F6 fuer Blau.
Wichtige Wörter und Abkürzungen
- Pixel
- Ein einzelner Bildpunkt im Raster.
- Bit
- Kleinste Informationseinheit. Ein Bit kann 0 oder 1 sein.
- Byte
- Acht Bits. Ein Byte kann Werte von 0 bis 255 speichern.
- Hex
- Hexadezimal. Ein Zahlensystem mit 16 Zeichen: 0 bis 9 und A bis F.
- RGB
- Rot, Gruen, Blau. Aus diesen drei Farbanteilen entsteht die sichtbare Farbe.
- Palette
- Eine Farbtabelle. Pixel speichern dann nur die Nummer einer Farbe aus dieser Tabelle.
- Index
- Die Position einer Farbe in der Palette, zum Beispiel 0, 1 oder A.