Bits und Bytes
Ein Bit ist wie ein Schalter: Es ist entweder aus oder an. Aus vielen Bits entstehen Zahlen, Zeichen, Bilder, Programme und alles, was ein Computer speichern oder verarbeiten kann.
Die kleinste Informationseinheit
Computer arbeiten elektrisch. Deshalb passt das Bit so gut: Ein Zustand kann als Spannung vorhanden oder nicht vorhanden gedacht werden. In dieser Seite stehen leuchtende Glühbirnen für 1 und dunkle Glühbirnen für 0.
Aus, falsch, nein, kein Signal: ein Bit im Zustand 0.
An, wahr, ja, Signal vorhanden: ein Bit im Zustand 1.
Acht Bits ergeben ein Byte. Ein Byte kann 256 verschiedene Muster annehmen.
Byte-Simulation
Schalte Bits ein und aus und beobachte, wie daraus Werte entstehen.
Ein Byte als acht Glühbirnen
Jede Stelle hat ein Gewicht. Von links nach rechts sind das 128, 64, 32, 16, 8, 4, 2 und 1. Leuchtet eine Glühbirne, wird ihr Gewicht zur Zahl addiert.
Zeichen als Bitmuster
Ein Computer speichert Buchstaben nicht als gezeichnete Formen, sondern als Zahlen. Der Buchstabe A hat im ASCII-Code den Wert 65. Als Byte ist das 01000001.
Probiere zum Beispiel A, B, a, 7 oder ?.
Logik mit Bits
Prozessoren rechnen mit sehr vielen kleinen logischen Entscheidungen. Die Eingänge A und B sind Bits. Gatter erzeugen daraus ein neues Bit.
OR
XOR
NOT A
Begriffe und Größen
Vom einzelnen Bit bis zu Dateien und Speicher.
Ein einzelner Zustand: 0 oder 1. Mehr Zustände gibt es bei einem Bit nicht.
Vier Bits. Damit sind 16 Muster möglich, von 0000 bis 1111.
Acht Bits. Damit sind 256 Muster möglich, von 0 bis 255.
In der Informatik oft 1024 Byte. Größere Dateien bestehen aus sehr vielen Bytes.